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	<title>Kommentare fuer Selbstdenken und innere Praxis</title>
	<link>http://meinung.buddha-heute.de</link>
	<description>Was bedeutet Buddhismus im Westen für heute?</description>
	<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 02:09:55 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Bhante Vimalaramsis wahre Lehre des Buddha, die „Ruhige Weisheits-Meditation“ von admin</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/06/11/zu-bhante-vimalaramsis-wahrer-lehre-des-buddha-der-%e2%80%9eruhigen-weisheits-meditation%e2%80%9c/#comment-1149</link>
		<author>admin</author>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 17:18:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/06/11/zu-bhante-vimalaramsis-wahrer-lehre-des-buddha-der-%e2%80%9eruhigen-weisheits-meditation%e2%80%9c/#comment-1149</guid>
		<description>&lt;p&gt;Hallo, &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da sich hier nun drei Schüler Bhante Vimalaramsis geäußert haben, die alle den Angriff auf Theorie und Gelehrtentum gemein haben, ein paar Worte dazu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinem Eintrag erscheint in der Tat auch eine nähere philologische Analyse von Bhante Vimalaramsis Erklärung von "Samadhi", die ja einen wichtigen Platz innerhalb der Begründungen seines Ansatzes einnimmt. Es ist aber vollkommen legitim, seine näher betrachtet eindeutig falsche Erklärung als solche nachzuweisen. Um diesen Nachweis leisten zu können, wird es zwangsläufig "gelehrt", wir wir uns damit auf dem Gebiet der Philologie bewegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser ganze Blog dient ja der Lehre des Buddha im und für den Westen. Dazu gehört unter anderem, dass Aussagen VORBEHALTLOS untersucht werden. Dabei ist es unerheblich, WER etwas sagt, sondern zählt lediglich, WAS jemand sagt. Und was Bhante Vimalaramsi zu dem Begriff "Samadhi" sagt, ist objektiv gesehen Unsinn. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn sich gläubige Schüler dadurch nun auf den Schlips getreten fühlen, sollten diese vielleicht einmal näher über das Thema der unkritischen Gläubigkeit nachdenken, die zahlreiche "Gläubige" ganz unterschiedlicher Herkunft teilen. Außer ein paar polemischen Einwürfen und den von Bhante Vimalaramsi übernommenen Behauptungen khajjopanakas ist nämlich hier bisher nichts von den Schülern Bhante Vimalaramsis gekommen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkt Ihr nicht, dass Ihr damit Eurer Richtung eher ein Armutszeugnis ausstellt als sie zu "verteidigen"? Achtsamkeit äußert sich nicht nur auf dem Sitzkissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte übrigens durchaus positive Eindrücke von Bhante Vimalaramsi, als ich einmal traf, und bezweifle nicht, dass seine Methode für einige hilfreich ist. Aber nicht mehr oder wenige als verschiedene andere Vipassana-Methoden auch. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vipassana ist eine vielgestaltige Tradition mit sehr unterschiedlichen Ansätzen für unterschiedliche Persönlichkeitstypen. Wo eine Richtung mit einem Alleingeltungsanspruch daherkommt, ist Wachsamkeit geboten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit guten Wünschen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hans Gruber&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>Da sich hier nun drei Schüler Bhante Vimalaramsis geäußert haben, die alle den Angriff auf Theorie und Gelehrtentum gemein haben, ein paar Worte dazu:</p>
<p>In meinem Eintrag erscheint in der Tat auch eine nähere philologische Analyse von Bhante Vimalaramsis Erklärung von &#8220;Samadhi&#8221;, die ja einen wichtigen Platz innerhalb der Begründungen seines Ansatzes einnimmt. Es ist aber vollkommen legitim, seine näher betrachtet eindeutig falsche Erklärung als solche nachzuweisen. Um diesen Nachweis leisten zu können, wird es zwangsläufig &#8220;gelehrt&#8221;, wir wir uns damit auf dem Gebiet der Philologie bewegen.</p>
<p>Dieser ganze Blog dient ja der Lehre des Buddha im und für den Westen. Dazu gehört unter anderem, dass Aussagen VORBEHALTLOS untersucht werden. Dabei ist es unerheblich, WER etwas sagt, sondern zählt lediglich, WAS jemand sagt. Und was Bhante Vimalaramsi zu dem Begriff &#8220;Samadhi&#8221; sagt, ist objektiv gesehen Unsinn. </p>
<p>Wenn sich gläubige Schüler dadurch nun auf den Schlips getreten fühlen, sollten diese vielleicht einmal näher über das Thema der unkritischen Gläubigkeit nachdenken, die zahlreiche &#8220;Gläubige&#8221; ganz unterschiedlicher Herkunft teilen. Außer ein paar polemischen Einwürfen und den von Bhante Vimalaramsi übernommenen Behauptungen khajjopanakas ist nämlich hier bisher nichts von den Schülern Bhante Vimalaramsis gekommen. </p>
<p>Merkt Ihr nicht, dass Ihr damit Eurer Richtung eher ein Armutszeugnis ausstellt als sie zu &#8220;verteidigen&#8221;? Achtsamkeit äußert sich nicht nur auf dem Sitzkissen.</p>
<p>Ich hatte übrigens durchaus positive Eindrücke von Bhante Vimalaramsi, als ich einmal traf, und bezweifle nicht, dass seine Methode für einige hilfreich ist. Aber nicht mehr oder wenige als verschiedene andere Vipassana-Methoden auch. </p>
<p>Vipassana ist eine vielgestaltige Tradition mit sehr unterschiedlichen Ansätzen für unterschiedliche Persönlichkeitstypen. Wo eine Richtung mit einem Alleingeltungsanspruch daherkommt, ist Wachsamkeit geboten.</p>
<p>Mit guten Wünschen</p>
<p>Hans Gruber</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bhante Vimalaramsis wahre Lehre des Buddha, die „Ruhige Weisheits-Meditation“ von khajjopanaka</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/06/11/zu-bhante-vimalaramsis-wahrer-lehre-des-buddha-der-%e2%80%9eruhigen-weisheits-meditation%e2%80%9c/#comment-1139</link>
		<author>khajjopanaka</author>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:17:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/06/11/zu-bhante-vimalaramsis-wahrer-lehre-des-buddha-der-%e2%80%9eruhigen-weisheits-meditation%e2%80%9c/#comment-1139</guid>
		<description>Hi. Danke für die Auseinandersetzung. Hier sehe ich allerdings viel Gelehrtentun, viel Wortknauserei und wenig Praxisorientierung. Bhante Vimalas Lehrte stimmt tatsächlich nicht 100% mit der des Buddha überein. Es ist nunmal ein weiterer Kommentar. Dennoch hat Bhante Vimala auf einige sehr wichtige Abweichungen in den modernen "Vipassana" Methoden aufgezeigt von der Meditation, die Buddha favorisierte. Die Kommentartradition versucht nämlich seit Buddhagosa die Frucht (phala) Samatha &#38; Vipassana in den Pfad (magga) zu pressen. In der Praxis ist das, als würde man ein Pferd von hinten aufzäumen. Auch das mit den Jhanas ist nicht nur ein weiterer "Verkaufstrick", der an den Haaren herbeigezogen ist. Vor 200 Jahren hatte die (vormals von Buddha abgelehnte) Hindu-Meditation in der Tat sehr großen Einfluss auf die wiederauflebende "Vipassana"-Bewegung in der Theravada-Tradition - mangels erfahrener buddhistischer Meditationslehrer. Wie dem auch sei, danke nochmals. Studieren ist gut, selber denken &#38; meditieren ist besser. Lest die Worte des Buddha in der Majjhima Nikaya und findet es heraus, Freunde. Nur meine Meinung. Mit Metta.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi. Danke für die Auseinandersetzung. Hier sehe ich allerdings viel Gelehrtentun, viel Wortknauserei und wenig Praxisorientierung. Bhante Vimalas Lehrte stimmt tatsächlich nicht 100% mit der des Buddha überein. Es ist nunmal ein weiterer Kommentar. Dennoch hat Bhante Vimala auf einige sehr wichtige Abweichungen in den modernen &#8220;Vipassana&#8221; Methoden aufgezeigt von der Meditation, die Buddha favorisierte. Die Kommentartradition versucht nämlich seit Buddhagosa die Frucht (phala) Samatha &amp; Vipassana in den Pfad (magga) zu pressen. In der Praxis ist das, als würde man ein Pferd von hinten aufzäumen. Auch das mit den Jhanas ist nicht nur ein weiterer &#8220;Verkaufstrick&#8221;, der an den Haaren herbeigezogen ist. Vor 200 Jahren hatte die (vormals von Buddha abgelehnte) Hindu-Meditation in der Tat sehr großen Einfluss auf die wiederauflebende &#8220;Vipassana&#8221;-Bewegung in der Theravada-Tradition - mangels erfahrener buddhistischer Meditationslehrer. Wie dem auch sei, danke nochmals. Studieren ist gut, selber denken &amp; meditieren ist besser. Lest die Worte des Buddha in der Majjhima Nikaya und findet es heraus, Freunde. Nur meine Meinung. Mit Metta.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der westliche Buddhismus nimmt Gestalt an: ein entscheidender weiterer Schritt von admin</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/11/06/ein-entscheidender-schritt-zum-westlichen-buddhismus/#comment-985</link>
		<author>admin</author>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 14:29:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/11/06/ein-entscheidender-schritt-zum-westlichen-buddhismus/#comment-985</guid>
		<description>&lt;p&gt;Hallo Stefan,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bodhinyana wäre auch dann ausgeschlossen worden, wenn die Mönche zuerst ihre Absicht, die volle Nonnenordination zu bestätigen, mit dem Wat Pah Pong Sangha besprochen hätten. Denn eine Bestätigung der vollen Nonnenordination wäre in jedem Fall vom Wat Pah Pong-Sangha abgelehnt worden; und die Konsequenz dieser Ablehnung wäre immer der Ausschluss gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unheilsam ist deshalb nur diese starre Haltung gegen eine volle Nonnenordination, hinter der letztlich die Angst der traditionellen Theravâda-Mönche um den Verlust der eigenen Privilegien steht (vgl. dazu näher im Artikel oben). Die ganze jetzige Diskussion mit all den vielsagenden Stellungnahmen hätte nicht stattgefunden, wenn Ajahn Brahm und seine Unterstützer nicht so vorgegangen wären, wie sie es getan haben. Aus diesem Grunde scheint mir ihr Vorgehen ganz im Gegenteil heilsam.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; So manche Buddhisten sollten sich mehr daran gewöhnen, dass friedliche Konflikte wie in diesem Falle positive Konsequenzen haben können. Offene, inhaltlich scharfe Diskussionen über wichtige Themen ist deutlich besser als der liebe friedliche Schein, hinter dem es brodelt, das heißt hinter dem sich gewisse wahre Motive gut verstecken können. Der Buddha selbst hat zahlreiche Beispiele für eine scharfe inhaltliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Lehrmeinungen und Verhaltensweisen geliefert. Es gibt im Westen zu viele Vertreter einer Art von Honigkuchen-Buddhismus. "Weisheit durch eigenes Nachdenken" ist in der buddhistischen Lehre die Basis der anderen Weisheiten.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Der Blog von Bhikkhu Sujato scheint mir das umfassendste Informationsmedium zu den Vorgängen und Stellungnahmen rund um die volle Nonnenordination -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kurze Antwort von Bhikkhu Sujato auf den Kommentar von Ajahn Chandako:&lt;/p&gt;
http://sujato.wordpress.com/?s=Remarks+on+Ajahn+Chandako
&lt;p&gt;Die genaue Antwort des Sangha des Klosters Bodhinyana auf den Kommentar von Ajahn Chandako und anderen Kritikern der vollen Nonnenordination:&lt;/p&gt;
http://sujato.wordpress.com/?s=Ajahn+Chandako
&lt;p&gt;Eine Antwort vom 8. Jan. 10 aus einer sehr fortschrittlichen Thai-Perspektive auf die Kritiker der vollen Nonnenordination:&lt;/p&gt;
http://sujato.wordpress.com/2010/01/08/from-prachathai-by-surapot-thaweesak/
&lt;p&gt;Herzliche Grüße&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hans Gruber&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,</p>
<p>Bodhinyana wäre auch dann ausgeschlossen worden, wenn die Mönche zuerst ihre Absicht, die volle Nonnenordination zu bestätigen, mit dem Wat Pah Pong Sangha besprochen hätten. Denn eine Bestätigung der vollen Nonnenordination wäre in jedem Fall vom Wat Pah Pong-Sangha abgelehnt worden; und die Konsequenz dieser Ablehnung wäre immer der Ausschluss gewesen.</p>
<p>Unheilsam ist deshalb nur diese starre Haltung gegen eine volle Nonnenordination, hinter der letztlich die Angst der traditionellen Theravâda-Mönche um den Verlust der eigenen Privilegien steht (vgl. dazu näher im Artikel oben). Die ganze jetzige Diskussion mit all den vielsagenden Stellungnahmen hätte nicht stattgefunden, wenn Ajahn Brahm und seine Unterstützer nicht so vorgegangen wären, wie sie es getan haben. Aus diesem Grunde scheint mir ihr Vorgehen ganz im Gegenteil heilsam.</p>
<p> So manche Buddhisten sollten sich mehr daran gewöhnen, dass friedliche Konflikte wie in diesem Falle positive Konsequenzen haben können. Offene, inhaltlich scharfe Diskussionen über wichtige Themen ist deutlich besser als der liebe friedliche Schein, hinter dem es brodelt, das heißt hinter dem sich gewisse wahre Motive gut verstecken können. Der Buddha selbst hat zahlreiche Beispiele für eine scharfe inhaltliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Lehrmeinungen und Verhaltensweisen geliefert. Es gibt im Westen zu viele Vertreter einer Art von Honigkuchen-Buddhismus. &#8220;Weisheit durch eigenes Nachdenken&#8221; ist in der buddhistischen Lehre die Basis der anderen Weisheiten.</p>
<p>Der Blog von Bhikkhu Sujato scheint mir das umfassendste Informationsmedium zu den Vorgängen und Stellungnahmen rund um die volle Nonnenordination -</p>
<p>Eine kurze Antwort von Bhikkhu Sujato auf den Kommentar von Ajahn Chandako:</p>
<p><a href="http://sujato.wordpress.com/?s=Remarks+on+Ajahn+Chandako" rel="nofollow">http://sujato.wordpress.com/?s=Remarks+on+Ajahn+Chandako</a></p>
<p>Die genaue Antwort des Sangha des Klosters Bodhinyana auf den Kommentar von Ajahn Chandako und anderen Kritikern der vollen Nonnenordination:</p>
<p><a href="http://sujato.wordpress.com/?s=Ajahn+Chandako" rel="nofollow">http://sujato.wordpress.com/?s=Ajahn+Chandako</a></p>
<p>Eine Antwort vom 8. Jan. 10 aus einer sehr fortschrittlichen Thai-Perspektive auf die Kritiker der vollen Nonnenordination:</p>
<p><a href="http://sujato.wordpress.com/2010/01/08/from-prachathai-by-surapot-thaweesak/" rel="nofollow">http://sujato.wordpress.com/2010/01/08/from-prachathai-by-surapot-thaweesak/</a></p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Hans Gruber</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Worauf kommt es mehr an: Meditation oder achtsame Lebensführung? von admin</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-984</link>
		<author>admin</author>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 12:08:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-984</guid>
		<description>&lt;p&gt;Hallo Guido,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den "anderen Plattformen" muss ich Dich enttäuschen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe nichts gegen eine schärfere Auseinandersetzung, aber wenn ich diese wähle, versuche ich trotzdem, auf die Argumente der anderen einzugehen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem ist der Zweck dieses Blogs nicht endlose Diskussionen wie auf einigen Plattformen, sondern möglichst anspruchsvolle Kommentare zu wichtigen Dharmathemen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grüße, Hans&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Guido,</p>
<p>Mit den &#8220;anderen Plattformen&#8221; muss ich Dich enttäuschen. </p>
<p>Ich habe nichts gegen eine schärfere Auseinandersetzung, aber wenn ich diese wähle, versuche ich trotzdem, auf die Argumente der anderen einzugehen. </p>
<p>Außerdem ist der Zweck dieses Blogs nicht endlose Diskussionen wie auf einigen Plattformen, sondern möglichst anspruchsvolle Kommentare zu wichtigen Dharmathemen.
</p>
<p>Grüße, Hans</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Worauf kommt es mehr an: Meditation oder achtsame Lebensführung? von guido</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-980</link>
		<author>guido</author>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 17:00:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-980</guid>
		<description>&lt;p&gt;Eieiei, da hat es Dich aber mit Deinen Vorurteilen weggebretzelt: 
"Wahrscheinlich bist Du dann auch für den groß angelegten weltweiten Handel mit Kindern und Mädchen, weil ihnen damit eigentlich Gutes getan wird, zumindest ihnen nicht geschadet wird. Als Nächstes kommt von Dir wahrscheinlich, dass deshalb in Wahrheit die Kinder- und Mädchenhändler und deren zahlreiche gestörte “Abnehmer” verdeckte Bodhisattvas sind. Da kann man sich bloß noch wünschen, dass purzelbaumschlagende, relativistische Buddhisten wie Du das Bild im Westen nicht zu sehr prägen."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;???????????????????????????????????????????&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;"Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust, mich mit den von Dir zitierten Studien auseinander zu setzen, weil ich Besseres zu tun habe. "&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letzteres gilt dann auch für mich. Wer mehr wissen will zu diesem Thema, google nach der "Rind-Studie" von Rind, Bauserman u.a. Dafür wurden US-Studenten nach ihren frühen Sexualkontakten befragt, und was dabei herauskam, war so eindeutig wie unfassbar, dass der Kongress bis heute versucht, die Ergebnisse zu unterdrücken. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Japan angeht - Expansionsbestrebungen mit dem Sinn, eine Hegemonialmacht in Asien zu werden, sollten neben den üblichen gierigen materiellen Interessen auch den Kommunismus abwehren. Wir wissen heute, was aus vielen asiatischen Ländern wurde, weil Japan nicht erfolgreich war. Natürlich gab es Massaker wie in Nanjing, aber der Faschismus hält sich tendentiell weit weniger lang als der Kommunismus - und damit auch seine Verbrechen. Wer meinen Verriss zum Buch von Brian Victoria - und einige Details zu seiner Person - lesen will, kann ihn ebenfalls googeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dann also auf anderen Plattformen.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eieiei, da hat es Dich aber mit Deinen Vorurteilen weggebretzelt:<br />
&#8220;Wahrscheinlich bist Du dann auch für den groß angelegten weltweiten Handel mit Kindern und Mädchen, weil ihnen damit eigentlich Gutes getan wird, zumindest ihnen nicht geschadet wird. Als Nächstes kommt von Dir wahrscheinlich, dass deshalb in Wahrheit die Kinder- und Mädchenhändler und deren zahlreiche gestörte “Abnehmer” verdeckte Bodhisattvas sind. Da kann man sich bloß noch wünschen, dass purzelbaumschlagende, relativistische Buddhisten wie Du das Bild im Westen nicht zu sehr prägen.&#8221;</p>
<p>???????????????????????????????????????????</p>
<p>&#8220;Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust, mich mit den von Dir zitierten Studien auseinander zu setzen, weil ich Besseres zu tun habe. &#8220;</p>
<p>Letzteres gilt dann auch für mich. Wer mehr wissen will zu diesem Thema, google nach der &#8220;Rind-Studie&#8221; von Rind, Bauserman u.a. Dafür wurden US-Studenten nach ihren frühen Sexualkontakten befragt, und was dabei herauskam, war so eindeutig wie unfassbar, dass der Kongress bis heute versucht, die Ergebnisse zu unterdrücken. </p>
<p>Was Japan angeht - Expansionsbestrebungen mit dem Sinn, eine Hegemonialmacht in Asien zu werden, sollten neben den üblichen gierigen materiellen Interessen auch den Kommunismus abwehren. Wir wissen heute, was aus vielen asiatischen Ländern wurde, weil Japan nicht erfolgreich war. Natürlich gab es Massaker wie in Nanjing, aber der Faschismus hält sich tendentiell weit weniger lang als der Kommunismus - und damit auch seine Verbrechen. Wer meinen Verriss zum Buch von Brian Victoria - und einige Details zu seiner Person - lesen will, kann ihn ebenfalls googeln.</p>
<p>Bis dann also auf anderen Plattformen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der westliche Buddhismus nimmt Gestalt an: ein entscheidender weiterer Schritt von Stefan</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/11/06/ein-entscheidender-schritt-zum-westlichen-buddhismus/#comment-908</link>
		<author>Stefan</author>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:27:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/11/06/ein-entscheidender-schritt-zum-westlichen-buddhismus/#comment-908</guid>
		<description>Ich denke, die Ordination von Frauen ist ein wichtiger und notwendiger Schritt für den westlichen Buddhismus.

Die Vorgehensweise in diesem Fall war jedoch meiner Meinung nach leider nicht sehr heilsam. Den Ausschluss Bodhinyanas aus der Tradition Ajahn Chahs halte ich daher auch für gerechtfertigt.

Hier sind auch zwei gute Kommentare dazu von Bhikkhu Bodhi und Ajahn Chandako.

http://sujato.wordpress.com/2009/11/08/bhikkhu-bodhis-revised-response/

http://www.buddhistchannel.tv/index.php?id=8,8666,0,0,1,0

Liebe Grüsse</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, die Ordination von Frauen ist ein wichtiger und notwendiger Schritt für den westlichen Buddhismus.</p>
<p>Die Vorgehensweise in diesem Fall war jedoch meiner Meinung nach leider nicht sehr heilsam. Den Ausschluss Bodhinyanas aus der Tradition Ajahn Chahs halte ich daher auch für gerechtfertigt.</p>
<p>Hier sind auch zwei gute Kommentare dazu von Bhikkhu Bodhi und Ajahn Chandako.</p>
<p><a href="http://sujato.wordpress.com/2009/11/08/bhikkhu-bodhis-revised-response/" rel="nofollow">http://sujato.wordpress.com/2009/11/08/bhikkhu-bodhis-revised-response/</a></p>
<p><a href="http://www.buddhistchannel.tv/index.php?id=8,8666,0,0,1,0" rel="nofollow">http://www.buddhistchannel.tv/index.php?id=8,8666,0,0,1,0</a></p>
<p>Liebe Grüsse</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Worauf kommt es mehr an: Meditation oder achtsame Lebensführung? von Andreas</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-842</link>
		<author>Andreas</author>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 12:04:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-842</guid>
		<description>&lt;p&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
die Frage was wichtiger ist -Meditation oder achtsame Lebensführung- lässt sich so einfach wie hier dargestellt nicht beanworten. Achtsame Lebensführung ist sicher für die Theravada Buddhisten die wichtigste -weil einzige Möglichkeit, da hier auf die Befreiung des Einzelnen Wert gelegt wird. Das hier mit dem ZEN zu vergleichen ist der falsche Ansatz, da Zen zu Großen Fahrzeug Mahayana gezählt werden muss. Nehmen wir den Diamantweg des tibetischen Buddhismuss hinzu wird deutlich, dass hier der allergrößte Wert auf die Meditation gelegt wird. Wenn wir richtig hinschauen, gibt es DEN Buddhismus gar nicht sondern immer viele Spielarten. Buddha hat eben die Menschen nach deren Fähigkeiten hin unterwiesen. Diejenigen die vor Allem eigenes Leid beenden wollten hat er den Theravada Weg der Befreiung von eigenem Leid gezeigt. Leute mit mehr Potenzial und der Einstellung nicht nur sich selbst zu sehen sondern auch die Anderen nützen zu wollen empfahl er das Leben vor Allem den Anderen zu widmen und mehr für Andere zu tun. Im Diamantweg lehrte er die Höchste Sicht, nämlch das die Buddhanatur in ALLEN Wesen manifestiert ist und wir durch Meditation die Schleier abstreifen können um diese wahre Natur des Geistes zu erkennen. Hier sprach Buddha Menschen an die höchstes Vertrauen und Unerschütterlichkeit hatten.&lt;br /&gt;
Im Theravada werden diese Tatsachen häufig als unwahr und nicht Buddhistisch abgetan, was aber tatsächlich eine Falschbehauptung ist. Letztendlich sind wir alle Buddhisten und jeder praktiziert nach seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
Es gibt also kein GUT oder ScHLECHT, sondern verschiedene Wege für die ach so veschiedenen Menschen.&lt;/p&gt;

Anmerkung von Hans Gruber: Der Kommentator Andreas betreibt &lt;a href="http://trutz-oecker.de" rel="nofollow"&gt;diese Website&lt;/a&gt;.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
die Frage was wichtiger ist -Meditation oder achtsame Lebensführung- lässt sich so einfach wie hier dargestellt nicht beanworten. Achtsame Lebensführung ist sicher für die Theravada Buddhisten die wichtigste -weil einzige Möglichkeit, da hier auf die Befreiung des Einzelnen Wert gelegt wird. Das hier mit dem ZEN zu vergleichen ist der falsche Ansatz, da Zen zu Großen Fahrzeug Mahayana gezählt werden muss. Nehmen wir den Diamantweg des tibetischen Buddhismuss hinzu wird deutlich, dass hier der allergrößte Wert auf die Meditation gelegt wird. Wenn wir richtig hinschauen, gibt es DEN Buddhismus gar nicht sondern immer viele Spielarten. Buddha hat eben die Menschen nach deren Fähigkeiten hin unterwiesen. Diejenigen die vor Allem eigenes Leid beenden wollten hat er den Theravada Weg der Befreiung von eigenem Leid gezeigt. Leute mit mehr Potenzial und der Einstellung nicht nur sich selbst zu sehen sondern auch die Anderen nützen zu wollen empfahl er das Leben vor Allem den Anderen zu widmen und mehr für Andere zu tun. Im Diamantweg lehrte er die Höchste Sicht, nämlch das die Buddhanatur in ALLEN Wesen manifestiert ist und wir durch Meditation die Schleier abstreifen können um diese wahre Natur des Geistes zu erkennen. Hier sprach Buddha Menschen an die höchstes Vertrauen und Unerschütterlichkeit hatten.<br />
Im Theravada werden diese Tatsachen häufig als unwahr und nicht Buddhistisch abgetan, was aber tatsächlich eine Falschbehauptung ist. Letztendlich sind wir alle Buddhisten und jeder praktiziert nach seinen Fähigkeiten.<br />
Es gibt also kein GUT oder ScHLECHT, sondern verschiedene Wege für die ach so veschiedenen Menschen.</p>
<p>Anmerkung von Hans Gruber: Der Kommentator Andreas betreibt <a href="http://trutz-oecker.de" rel="nofollow">diese Website</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der westliche Buddhismus nimmt Gestalt an: ein entscheidender weiterer Schritt von Dr. Paul Chalupny</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/11/06/ein-entscheidender-schritt-zum-westlichen-buddhismus/#comment-730</link>
		<author>Dr. Paul Chalupny</author>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:57:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/11/06/ein-entscheidender-schritt-zum-westlichen-buddhismus/#comment-730</guid>
		<description>&lt;p&gt;Kontemplation zum Thema Bhikkhuni-Ordination:&lt;br /&gt;

Veränderungen finden von Moment zu Moment statt.&lt;br /&gt;

Wie reagiert der Geist auf Veränderungen?&lt;br /&gt;

Mit ANHAFTEN oder mit GLEICHMUT?&lt;br /&gt;

Macht es einen Unterschied, ob Frauen, Männer, Nonnen, Mönche die Lehre des Buddha praktizieren?&lt;br /&gt;

Herr Chalupny: 
&lt;a href="http://www.salzburg.co.at/chalupny.paul.dr.med/theravada.htm" rel="nofollow"&gt;Theravada-Gruppe Salzburg - Buddhistische Praxis im Alltag
&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kontemplation zum Thema Bhikkhuni-Ordination:</p>
<p>Veränderungen finden von Moment zu Moment statt.</p>
<p>Wie reagiert der Geist auf Veränderungen?</p>
<p>Mit ANHAFTEN oder mit GLEICHMUT?</p>
<p>Macht es einen Unterschied, ob Frauen, Männer, Nonnen, Mönche die Lehre des Buddha praktizieren?</p>
<p>Herr Chalupny:<br />
<a href="http://www.salzburg.co.at/chalupny.paul.dr.med/theravada.htm" rel="nofollow">Theravada-Gruppe Salzburg - Buddhistische Praxis im Alltag<br />
</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Worauf kommt es mehr an: Meditation oder achtsame Lebensführung? von Hans Gruber</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-683</link>
		<author>Hans Gruber</author>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 23:09:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-683</guid>
		<description>&lt;p&gt;Manche schlagen intellektuelle Purzelbäume, um unhaltbare Auffassungen schön zu reden. Damit meine ich nicht Kommentare, für die gute Gründe angeführt werden können, auch wenn sie sich von meinen Eingangsbeiträgen oder Kommentaren unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Willst Du allen Ernstes suggerieren, dass wenn die burmesischen Mönche sich "aussuchen" würden, Gewalt gegen das burmesische Regime anzuwenden, ein solches Vorgehen auch bloß zu den geringsten positiven Resultaten führen würde? Die burmesische Armee ist eine der höchstgerüstetsten, die primär von China ihre Waffen bekommt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das burmesische Regime wäre dankbar für eine solche Gewalt, weil es dann einen vermeintlich "guten Grund" hätte, in deutlich radikalerer Weise vorzugehen und sich nicht mehr gegenüber diversen Staaten für Menschenrechtsverletzungen anklagen lassen zu müssen. Denn sie könnten sich dann einfach auf ihr Recht zur Verteidigung berufen. Die chinesischen Militärs etwa haben in Mönchskleidung in Tibet bei den Aufständen vor den Olympischen Spielen nachweislich auch selbst Konflikte angefangen, um damit einen Vorwand für ein radikaleres "Aufräumen" zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem entspringt Deine Ansicht, dass ein gewaltloses Vorgehen der Mönche einer "einseitigen Interpretation" des Dharma entspringen würde, offenbar einer eklatanten Unkenntnis der ältesten Quellen, die, wenn es um die Frage geht, was der Buddha selbst gelehrt hat, wissenschaftlich betrachtet den höchsten Authentizitätsgrad haben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine nichteinseitige Interpretation des Dharma sind dann für Dich wahrscheinlich die Auffassungen jener opportunistischen japanischen Zen-Meister der Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts, die mit ihren zweckgerichteten Manipulationen der alten Leerheitslehren den Mordaktionen der Herrschenden eine quasireligiöse, höhere Legitimationsbasis geliefert haben (vgl. Brian Victoria: "Zen, Nationalismus und Krieg"). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die religionsinternen bewaffneten Auseinandersetzungen im mittelalterlichen Japan und Tibet entsprangen Rivalitäten verschieden Mönchsgruppen um Macht und Einfluss, hatten also nichts mit der Abwehr eines übermächtigen Gewaltregimes wie im Falle des heutigen Tibet oder Burma zu tun. Auch die alten Tibeter hätten sich niemals mit Gewalt gegen die damaligen Protektoratsmächte Mongolei oder China aufgelehnt, weil es ihnen schon klar gewesen wäre, dass es ihren Untergang bedeutet hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Verlaub, aber eine tragische Gestalt scheinst mir eher Du selbst zu sein, aber nicht der Dalai Lama oder Aung San Suu Kyi. Wenigstens hat die Menschheit mit ihnen sehr seltene echte Vorbilder, das heißt heute so wichtige positive Beispiele angesichts der zahlreichen anderen Trauergestalten in maßgeblichen Stellungen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem ist das Vorgehen des Dalai Lamas oder Aung San Suu Kyis der Hauptgrund, dass China und Burma wenigstens immer wieder öffentlich angeklagt werden, regelmäßig auch von westlichen Regierungen, aber vor allem von den vielen Organisationen, die stetig Druck aufbauen und zahlreiche für die Machthaber in China und Burma sehr unangenehme Informationen an eine breite Öffentlichkleit bringen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrachte einmal genau die Fälle, wo Gewal gegen Unterdrückung gesetzt wird, zum Beispiel den Fall von Israelis und Palästinensern. Das Ergebnis sind schier endlose Gewaltspiralen und zwischendurch auch Vergeltungskriege mit unzähligen Zivilopfern, ohne dass jemals irgendeine externe Macht eingegriffen hätte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Westen greift vor allem dort ein, wo seine eigenen materiellen Interessen bedroht werden, etwa George W. Bush im ölreichen Irak gegen Saddam Hussein; oder die USA generell in Afghanistan, weil sie sich von der Beseitigung der Taliban und einem demokratischen Afghanistan ein Gegenstück erhofft gegen die wachsende Islamisierung der gesamten Region, die ihre großen materiellen Interessen dort bedroht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Westen würde niemals in Burma einmarschieren, wenn er von der Opposition oder Aung San Suu Kyi dazu "aufgefordert" werden würde. Wenn Du das glaubst, bist Du nicht von diesem Planeten. Der Westen greift zum Beispiel auch nicht im Darfur ein, wo seit Langem unschuldige Menschen in großer Zahl massakriert werden. Die USA tun es nicht; und Europa noch viel weniger. Europa hat nicht einmal das große Massaker von Sebrenica verhindern können, obwohl es in Europa geschehen ist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;China (!), Indien (!) und Russland (!) sind gegen Veränderungen in Burma. So sind sie nicht bereit, über Burma Sanktionen zu verhängen, wie es der Westen ja tut, und sie blockieren ein wirklich scharfes Vorgehen der UN gegen das burmesische Regime. Denn sie verhandeln lieber mit einer Diktatur, um günstige Deals hinsichtlich der reichen Rohstoffe des Landes abzuschließen. Außerdem will China vor seiner Haustür keine oder möglichst wenige echte Demokratien. Südostasien gehört zum Einflussbereich Chinas, ähnlich wie der Nahe und Mittlere Osten zum Einflussbereich des Westens gehören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gab doch bereits einen Pol Pot in Kambodscha und eine chinesische Kulturrevolution in Tibet. Dadurch wurden ganze Kulturen ausradiert und Millionen von Menschen ermordert. Selbst bei solchen überdimensionalen Verbrechen hat kein Westen eingegriffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe nicht gesagt, dass im Palikanon von Pädophilie die Rede ist. Ich habe gesagt, dass sexuelles Fehlverhalten all das Verhalten umfasst, dass für einen der direkt oder indireklt Beteiligten vermeidbaren Schaden bedeutet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ein aktuelles Beispiel habe ich die Pädophilie genannt. Deiner Meinung nach ist es "in der Mehrheit der Fälle" von Pädophilie so, dass "solche Beziehungen gar nicht zu Schäden führen müssen". Wahrscheinlich bist Du dann auch für den groß angelegten weltweiten Handel mit Kindern und Mädchen, weil ihnen damit eigentlich Gutes getan wird, zumindest ihnen nicht geschadet wird. Als Nächstes kommt von Dir wahrscheinlich, dass deshalb in Wahrheit die Kinder- und Mädchenhändler und deren zahlreiche gestörte "Abnehmer" verdeckte Bodhisattvas sind. Da kann man sich bloß noch wünschen, dass purzelbaumschlagende, relativistische Buddhisten wie Du das Bild im Westen nicht zu sehr prägen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust, mich mit den von Dir zitierten Studien auseinander zu setzen, weil ich Besseres zu tun habe. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Eines ist klar: Zu jeder Ansicht gibt es irgendwelche sie vermeintlich genau belegenden Studien. Wissenschaftler (natürlich gibt es auch immer wieder andere) haben in beträchtlicher Zahl unter den unterschiedlichsten Umständenden den jeweils herrschenden Ansichten zugearbeitet, selbst in drastischen Fällen wie zum Beispiel unter den Nazis. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute gibt es etwa auch solche wissenschaftliche Studien, die vermeintlich belegen, dass der Klimawandel Humbug sei. Garantiert - diese Studien wird es selbst dann noch geben, wenn sich einmal mitten in Europa Wüsten ausbreiten sollten, solange es nämlich die Interessensgruppen aus der Industrie gibt, die sie großzügig finanzieren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte einmal wissen, was die zahlreichen Frauen zu Deinen Studien sagen, die als Kinder sexuell missbraucht worden sind, oder die vielen Männer, die in ihrer Kindheit unter kirchlicher Obhut etwa in Irland von zahlreichen katholischen Priestern körperlich, sexuell und seelisch misshandelt worden sind. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld heute weltweit für Therapien ausgegeben wird, um den durch diese und andere Fälle entstandenen psychischen Schäden entgegenzuwirken. Die wirklich guten Studien belegen diese Schäden auch. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht solltest Du Dir eine andere Religion suchen, die besser zu Dir passt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Du das nicht willst, befasse Dich einmal näher mit Mönchen wie Ajahn Brahm oder Ajahn Sujato (vgl. meinen Blogeintrag "Der westliche Buddhismus nimmt Gestalt an: ein entscheidender weiterer Schritt") oder etwa auch Ajahn Thanissaro und Bhikkhu Bodhi. Dann bekommst Du einen Eindruck, was buddhistische Ethik und Spiritualität bedeuten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hans Gruber&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manche schlagen intellektuelle Purzelbäume, um unhaltbare Auffassungen schön zu reden. Damit meine ich nicht Kommentare, für die gute Gründe angeführt werden können, auch wenn sie sich von meinen Eingangsbeiträgen oder Kommentaren unterscheiden.</p>
<p>Willst Du allen Ernstes suggerieren, dass wenn die burmesischen Mönche sich &#8220;aussuchen&#8221; würden, Gewalt gegen das burmesische Regime anzuwenden, ein solches Vorgehen auch bloß zu den geringsten positiven Resultaten führen würde? Die burmesische Armee ist eine der höchstgerüstetsten, die primär von China ihre Waffen bekommt. </p>
<p>Das burmesische Regime wäre dankbar für eine solche Gewalt, weil es dann einen vermeintlich &#8220;guten Grund&#8221; hätte, in deutlich radikalerer Weise vorzugehen und sich nicht mehr gegenüber diversen Staaten für Menschenrechtsverletzungen anklagen lassen zu müssen. Denn sie könnten sich dann einfach auf ihr Recht zur Verteidigung berufen. Die chinesischen Militärs etwa haben in Mönchskleidung in Tibet bei den Aufständen vor den Olympischen Spielen nachweislich auch selbst Konflikte angefangen, um damit einen Vorwand für ein radikaleres &#8220;Aufräumen&#8221; zu haben.</p>
<p>Außerdem entspringt Deine Ansicht, dass ein gewaltloses Vorgehen der Mönche einer &#8220;einseitigen Interpretation&#8221; des Dharma entspringen würde, offenbar einer eklatanten Unkenntnis der ältesten Quellen, die, wenn es um die Frage geht, was der Buddha selbst gelehrt hat, wissenschaftlich betrachtet den höchsten Authentizitätsgrad haben. </p>
<p>Eine nichteinseitige Interpretation des Dharma sind dann für Dich wahrscheinlich die Auffassungen jener opportunistischen japanischen Zen-Meister der Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts, die mit ihren zweckgerichteten Manipulationen der alten Leerheitslehren den Mordaktionen der Herrschenden eine quasireligiöse, höhere Legitimationsbasis geliefert haben (vgl. Brian Victoria: &#8220;Zen, Nationalismus und Krieg&#8221;). </p>
<p>Die religionsinternen bewaffneten Auseinandersetzungen im mittelalterlichen Japan und Tibet entsprangen Rivalitäten verschieden Mönchsgruppen um Macht und Einfluss, hatten also nichts mit der Abwehr eines übermächtigen Gewaltregimes wie im Falle des heutigen Tibet oder Burma zu tun. Auch die alten Tibeter hätten sich niemals mit Gewalt gegen die damaligen Protektoratsmächte Mongolei oder China aufgelehnt, weil es ihnen schon klar gewesen wäre, dass es ihren Untergang bedeutet hätte.</p>
<p>Mit Verlaub, aber eine tragische Gestalt scheinst mir eher Du selbst zu sein, aber nicht der Dalai Lama oder Aung San Suu Kyi. Wenigstens hat die Menschheit mit ihnen sehr seltene echte Vorbilder, das heißt heute so wichtige positive Beispiele angesichts der zahlreichen anderen Trauergestalten in maßgeblichen Stellungen. </p>
<p>Außerdem ist das Vorgehen des Dalai Lamas oder Aung San Suu Kyis der Hauptgrund, dass China und Burma wenigstens immer wieder öffentlich angeklagt werden, regelmäßig auch von westlichen Regierungen, aber vor allem von den vielen Organisationen, die stetig Druck aufbauen und zahlreiche für die Machthaber in China und Burma sehr unangenehme Informationen an eine breite Öffentlichkleit bringen. </p>
<p>Betrachte einmal genau die Fälle, wo Gewal gegen Unterdrückung gesetzt wird, zum Beispiel den Fall von Israelis und Palästinensern. Das Ergebnis sind schier endlose Gewaltspiralen und zwischendurch auch Vergeltungskriege mit unzähligen Zivilopfern, ohne dass jemals irgendeine externe Macht eingegriffen hätte. </p>
<p>Der Westen greift vor allem dort ein, wo seine eigenen materiellen Interessen bedroht werden, etwa George W. Bush im ölreichen Irak gegen Saddam Hussein; oder die USA generell in Afghanistan, weil sie sich von der Beseitigung der Taliban und einem demokratischen Afghanistan ein Gegenstück erhofft gegen die wachsende Islamisierung der gesamten Region, die ihre großen materiellen Interessen dort bedroht. </p>
<p>Aber der Westen würde niemals in Burma einmarschieren, wenn er von der Opposition oder Aung San Suu Kyi dazu &#8220;aufgefordert&#8221; werden würde. Wenn Du das glaubst, bist Du nicht von diesem Planeten. Der Westen greift zum Beispiel auch nicht im Darfur ein, wo seit Langem unschuldige Menschen in großer Zahl massakriert werden. Die USA tun es nicht; und Europa noch viel weniger. Europa hat nicht einmal das große Massaker von Sebrenica verhindern können, obwohl es in Europa geschehen ist. </p>
<p>China (!), Indien (!) und Russland (!) sind gegen Veränderungen in Burma. So sind sie nicht bereit, über Burma Sanktionen zu verhängen, wie es der Westen ja tut, und sie blockieren ein wirklich scharfes Vorgehen der UN gegen das burmesische Regime. Denn sie verhandeln lieber mit einer Diktatur, um günstige Deals hinsichtlich der reichen Rohstoffe des Landes abzuschließen. Außerdem will China vor seiner Haustür keine oder möglichst wenige echte Demokratien. Südostasien gehört zum Einflussbereich Chinas, ähnlich wie der Nahe und Mittlere Osten zum Einflussbereich des Westens gehören.</p>
<p>Es gab doch bereits einen Pol Pot in Kambodscha und eine chinesische Kulturrevolution in Tibet. Dadurch wurden ganze Kulturen ausradiert und Millionen von Menschen ermordert. Selbst bei solchen überdimensionalen Verbrechen hat kein Westen eingegriffen.</p>
<p>Ich habe nicht gesagt, dass im Palikanon von Pädophilie die Rede ist. Ich habe gesagt, dass sexuelles Fehlverhalten all das Verhalten umfasst, dass für einen der direkt oder indireklt Beteiligten vermeidbaren Schaden bedeutet. </p>
<p>Als ein aktuelles Beispiel habe ich die Pädophilie genannt. Deiner Meinung nach ist es &#8220;in der Mehrheit der Fälle&#8221; von Pädophilie so, dass &#8220;solche Beziehungen gar nicht zu Schäden führen müssen&#8221;. Wahrscheinlich bist Du dann auch für den groß angelegten weltweiten Handel mit Kindern und Mädchen, weil ihnen damit eigentlich Gutes getan wird, zumindest ihnen nicht geschadet wird. Als Nächstes kommt von Dir wahrscheinlich, dass deshalb in Wahrheit die Kinder- und Mädchenhändler und deren zahlreiche gestörte &#8220;Abnehmer&#8221; verdeckte Bodhisattvas sind. Da kann man sich bloß noch wünschen, dass purzelbaumschlagende, relativistische Buddhisten wie Du das Bild im Westen nicht zu sehr prägen.</p>
<p>Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust, mich mit den von Dir zitierten Studien auseinander zu setzen, weil ich Besseres zu tun habe. </p>
<p>Aber Eines ist klar: Zu jeder Ansicht gibt es irgendwelche sie vermeintlich genau belegenden Studien. Wissenschaftler (natürlich gibt es auch immer wieder andere) haben in beträchtlicher Zahl unter den unterschiedlichsten Umständenden den jeweils herrschenden Ansichten zugearbeitet, selbst in drastischen Fällen wie zum Beispiel unter den Nazis. </p>
<p>Heute gibt es etwa auch solche wissenschaftliche Studien, die vermeintlich belegen, dass der Klimawandel Humbug sei. Garantiert - diese Studien wird es selbst dann noch geben, wenn sich einmal mitten in Europa Wüsten ausbreiten sollten, solange es nämlich die Interessensgruppen aus der Industrie gibt, die sie großzügig finanzieren. </p>
<p>Ich möchte einmal wissen, was die zahlreichen Frauen zu Deinen Studien sagen, die als Kinder sexuell missbraucht worden sind, oder die vielen Männer, die in ihrer Kindheit unter kirchlicher Obhut etwa in Irland von zahlreichen katholischen Priestern körperlich, sexuell und seelisch misshandelt worden sind. </p>
<p>Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld heute weltweit für Therapien ausgegeben wird, um den durch diese und andere Fälle entstandenen psychischen Schäden entgegenzuwirken. Die wirklich guten Studien belegen diese Schäden auch. </p>
<p>Vielleicht solltest Du Dir eine andere Religion suchen, die besser zu Dir passt. </p>
<p>Wenn Du das nicht willst, befasse Dich einmal näher mit Mönchen wie Ajahn Brahm oder Ajahn Sujato (vgl. meinen Blogeintrag &#8220;Der westliche Buddhismus nimmt Gestalt an: ein entscheidender weiterer Schritt&#8221;) oder etwa auch Ajahn Thanissaro und Bhikkhu Bodhi. Dann bekommst Du einen Eindruck, was buddhistische Ethik und Spiritualität bedeuten können.</p>
<p>Hans Gruber</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Worauf kommt es mehr an: Meditation oder achtsame Lebensführung? von Guido</title>
		<link>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-641</link>
		<author>Guido</author>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 22:59:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinung.buddha-heute.de/2009/10/01/13/#comment-641</guid>
		<description>Zunächst zu Hans: Ich meinte, dass man sich eben gewaltsam diktatorischer Unterdrückung befreien kann, um diesen Prozess zu beschleunigen. Natürlich hatten die Mönche in Kambodscha keine Chance, weil sie gewaltlos waren. Hätten sie eine Armee gebildet und sich bewaffnet, hätte die Sache anders ausgehen können. Erst mit dem gewaltsamen Einmarsch der Vietnamesen wurden die Khmer Rouge zurückgedrängt. Es gibt keine Gewähr dafür, aber was Du beschreibst ist ja nur, dass Du die Mönche als chancenlos ansiehst und sie dann nur noch mehr Gewalt erleiden müssten. Chancenlos sind sie aber, weil sie es sich so ausgesucht haben und den Dharma entsprechend einseitig interpretieren. Die Shaolin-Mönche in China haben das zeitweise anders gehandhabt, was auch keine Garantie dafür war, ihren Tempel zu erhalten (wenn der Gegner übermächtiger war), zuweilen aber genau dies gewährleistete. Es ist einfach eine Option mehr. Dabei geht es natürlich nicht um blinde Gegengewalt, sondern um hochorganisierte und professionelle. Es geht um das Modell von Mönchskriegern als Alternative zu Pazifisten. Das gab es auch in Japan. Die von Dir als "aktuelle Bodhisattvas" bezeichneten Dalai Lama und Aung Saan Sun Kyi sind für mich aber vor allem auch tragische Gestalten - sie sind schlichtweg machtlos, und ihr Volk leidet, und sie ändern daran fast nichts, und wenn es noch gelingen sollte, dann hat das Leiden doch unnötig lange gedauert. Die burmesische Armee hätte auch bei einer Invasion durch westliche Armeen keine Chance, und dort ist im Gegensatz zum Irak und Afghanistan in der Bevölkerung der Wille zur Demokratie bereits vorhanden. Es ist im Grunde vollkommen lächerlich dabei zuzuschauen, wie jemand, statt die Staatengemeinschaft zum Einmarsch aufzufordern, das Leiden seiner Bevölkerung in die Länge zieht. Ich bin völlig davon überzeugt, dass China wegen Myanmar keinen Weltkrieg riskiert. Die Tatenlosigkeit des Westens ist hier zum Kotzen.

Was Deine Ansichten zur Ethik angeht, finde ich, dass sie die Komplexität der Dinge nicht genug berücksichtigen. Z.B. ist im Pali-Kanon gar nicht von Pädophilie die Rede, das ist ein Modethema. Es gibt zahlreiche Studien, dass solche Beziehungen gar nicht zu Schäden führen müssen, das ist offenbar sogar in der Mehrheit der Fälle so. Leider werden Gewalttaten mit solchen, die auf einer anderen Ebene ablaufen, gern vermischt. Die Sexualwissenschaft ist immer noch eines meiner Hauptthemen neben dem Buddhismus (ich empfehle z.B. die "Rind-Studie", eine der aktuellsten, um Fehlinformationen der Medien über dieses Thema zu korrigieren). Man muss hier stets die Einzelfälle betrachten. Auch bei Drogen ist vieles Definitionssache. Soll ich einem Krebskranken, der Marihuana raucht, um sein Leiden zu lindern, das noch abspenstig machen? 

Nun zu Michael: "Viele ZENnis kennen durchaus die Ethik Buddhas - nur warum streitest gerade Du häufig mit den Meisten davon wegen ethischer/moralischer Themen?"
Das tue ich, weil sie das Thema überbewerten, auf dharma.de wurde der Vegetarismus-Thread mal wieder zum längsten. Sie streiten dann auch mehr mit mir, weil sie nicht die Freiheit besitzen, aus dem Zen heraus die silla zu brechen. Sie befinden sich gar nicht in diesem Zustand und verstehen nicht, wie das geht. Für sie sind die Regeln das Korsett, das sie brauchen. Die rechte Ethik entsteht bei Menschen nicht, indem man ihnen Regeln einbläut, sondern viel eher aus der meditativen Einsicht. Der Weg ist also genau umgekehrt, wie die meisten glauben. Wenn ich nur Buchstaben folge, verstehe ich auch die Komplexität der Probleme gar nicht, was sich z.B. beim Töten, beim Fleischkonsum, bei der Pädophilie und Sexualität im allgemeinen usf. immer wieder zeigt. Einfache Regeln werden der Vielfalt des Lebens gar nicht gerecht, Regeln sind schwarz-weiß, das Leben ist meist grau. Am Ende tun wir wahrscheinlich das Gleiche - auch ich trage schon mal Tierchen aus meiner Wohnung und töte keine Menschen, aber die Art, wie wir unser potentielles Handlungsspektrum definieren, ist ganz unterschiedlich.

"Woher kommen denn im Zazen unsere vielen und negativen Gedanken", fragst Du. Ich antworte: Aus dem Hirn, und zum Teil sogar aus dem "Strafgericht", also der Diskrepanz von Regeln und tatsächlich erspürter Wahrheit, einem künstlich erzeugten schlechten Gewissen. Die Wurzel der Gedanken ist jedenfalls nicht das Nicht-Befolgen von Regeln, das ist tertiär, nicht mal sekundär.

Das spricht nicht gegen "Handeln". Aber beim Handeln aus dem Zen muss ich nicht darüber nachdenken, ob ich die Regeln einhalte. Wenn ich ein Tier töten muss, weil es mir z.B. eine Krankheit einbrocken kann, dann geschieht das einfach.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst zu Hans: Ich meinte, dass man sich eben gewaltsam diktatorischer Unterdrückung befreien kann, um diesen Prozess zu beschleunigen. Natürlich hatten die Mönche in Kambodscha keine Chance, weil sie gewaltlos waren. Hätten sie eine Armee gebildet und sich bewaffnet, hätte die Sache anders ausgehen können. Erst mit dem gewaltsamen Einmarsch der Vietnamesen wurden die Khmer Rouge zurückgedrängt. Es gibt keine Gewähr dafür, aber was Du beschreibst ist ja nur, dass Du die Mönche als chancenlos ansiehst und sie dann nur noch mehr Gewalt erleiden müssten. Chancenlos sind sie aber, weil sie es sich so ausgesucht haben und den Dharma entsprechend einseitig interpretieren. Die Shaolin-Mönche in China haben das zeitweise anders gehandhabt, was auch keine Garantie dafür war, ihren Tempel zu erhalten (wenn der Gegner übermächtiger war), zuweilen aber genau dies gewährleistete. Es ist einfach eine Option mehr. Dabei geht es natürlich nicht um blinde Gegengewalt, sondern um hochorganisierte und professionelle. Es geht um das Modell von Mönchskriegern als Alternative zu Pazifisten. Das gab es auch in Japan. Die von Dir als &#8220;aktuelle Bodhisattvas&#8221; bezeichneten Dalai Lama und Aung Saan Sun Kyi sind für mich aber vor allem auch tragische Gestalten - sie sind schlichtweg machtlos, und ihr Volk leidet, und sie ändern daran fast nichts, und wenn es noch gelingen sollte, dann hat das Leiden doch unnötig lange gedauert. Die burmesische Armee hätte auch bei einer Invasion durch westliche Armeen keine Chance, und dort ist im Gegensatz zum Irak und Afghanistan in der Bevölkerung der Wille zur Demokratie bereits vorhanden. Es ist im Grunde vollkommen lächerlich dabei zuzuschauen, wie jemand, statt die Staatengemeinschaft zum Einmarsch aufzufordern, das Leiden seiner Bevölkerung in die Länge zieht. Ich bin völlig davon überzeugt, dass China wegen Myanmar keinen Weltkrieg riskiert. Die Tatenlosigkeit des Westens ist hier zum Kotzen.</p>
<p>Was Deine Ansichten zur Ethik angeht, finde ich, dass sie die Komplexität der Dinge nicht genug berücksichtigen. Z.B. ist im Pali-Kanon gar nicht von Pädophilie die Rede, das ist ein Modethema. Es gibt zahlreiche Studien, dass solche Beziehungen gar nicht zu Schäden führen müssen, das ist offenbar sogar in der Mehrheit der Fälle so. Leider werden Gewalttaten mit solchen, die auf einer anderen Ebene ablaufen, gern vermischt. Die Sexualwissenschaft ist immer noch eines meiner Hauptthemen neben dem Buddhismus (ich empfehle z.B. die &#8220;Rind-Studie&#8221;, eine der aktuellsten, um Fehlinformationen der Medien über dieses Thema zu korrigieren). Man muss hier stets die Einzelfälle betrachten. Auch bei Drogen ist vieles Definitionssache. Soll ich einem Krebskranken, der Marihuana raucht, um sein Leiden zu lindern, das noch abspenstig machen? </p>
<p>Nun zu Michael: &#8220;Viele ZENnis kennen durchaus die Ethik Buddhas - nur warum streitest gerade Du häufig mit den Meisten davon wegen ethischer/moralischer Themen?&#8221;<br />
Das tue ich, weil sie das Thema überbewerten, auf dharma.de wurde der Vegetarismus-Thread mal wieder zum längsten. Sie streiten dann auch mehr mit mir, weil sie nicht die Freiheit besitzen, aus dem Zen heraus die silla zu brechen. Sie befinden sich gar nicht in diesem Zustand und verstehen nicht, wie das geht. Für sie sind die Regeln das Korsett, das sie brauchen. Die rechte Ethik entsteht bei Menschen nicht, indem man ihnen Regeln einbläut, sondern viel eher aus der meditativen Einsicht. Der Weg ist also genau umgekehrt, wie die meisten glauben. Wenn ich nur Buchstaben folge, verstehe ich auch die Komplexität der Probleme gar nicht, was sich z.B. beim Töten, beim Fleischkonsum, bei der Pädophilie und Sexualität im allgemeinen usf. immer wieder zeigt. Einfache Regeln werden der Vielfalt des Lebens gar nicht gerecht, Regeln sind schwarz-weiß, das Leben ist meist grau. Am Ende tun wir wahrscheinlich das Gleiche - auch ich trage schon mal Tierchen aus meiner Wohnung und töte keine Menschen, aber die Art, wie wir unser potentielles Handlungsspektrum definieren, ist ganz unterschiedlich.</p>
<p>&#8220;Woher kommen denn im Zazen unsere vielen und negativen Gedanken&#8221;, fragst Du. Ich antworte: Aus dem Hirn, und zum Teil sogar aus dem &#8220;Strafgericht&#8221;, also der Diskrepanz von Regeln und tatsächlich erspürter Wahrheit, einem künstlich erzeugten schlechten Gewissen. Die Wurzel der Gedanken ist jedenfalls nicht das Nicht-Befolgen von Regeln, das ist tertiär, nicht mal sekundär.</p>
<p>Das spricht nicht gegen &#8220;Handeln&#8221;. Aber beim Handeln aus dem Zen muss ich nicht darüber nachdenken, ob ich die Regeln einhalte. Wenn ich ein Tier töten muss, weil es mir z.B. eine Krankheit einbrocken kann, dann geschieht das einfach.</p>
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