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Der westliche Buddhismus nimmt Gestalt an: ein entscheidender weiterer Schritt

Erstmals in der neueren Geschichte kam es am 22. Oktober 2009 zur vollen Ordination von Frauen im frühen Buddhismus Theravâda. Die Ordination ist von einer Gruppe einflussreicher westlicher Theravâda-Mönche, der Gemeinschaft des australischen Klosters Bodhinyana, feierlich bestätigt worden. Sie bedeutet einen entscheidenden weiteren Schritt zur Etablierung der buddhistischen Lehre im Abendland.

Das von dem populären Ajahn Brahm(avamso) geleitete Kloster Bodhinyana gehörte bis zu diesem Schritt zum abendländischen Zweig der thailändischen Waldtradition von Ajahn Chah. Auf einer großen Mönchsversammlung vom 1. November im Hauptkloster der Tradition, Wat Pah Pong in Thailand, wurde Ajahn Brahm aufgefordert, seine Bestätigung der Nonnenordination als nichtig zu erklären. Weil er dieser Aufforderung nicht entsprach, kam es zum Ausschluss Bodhinyanas aus der Tradition Ajahn Chahs.

Im Folgenden erscheint zuerst der entsprechende Informationsbeitrag von “Wisdom Publications”, der unter anderem manche der bisherigen Reaktionen beschreibt. Im Anschluss daran folgt der eigene Kommentar, der auch alle wichtigen Links zu den einzelnen Statements und weiterführenden Seiten enthält.

Aktuelle Ergänzungen (im Text fett markiert mit “Erg. I”, “Erg. II” usw.):

* Am 2. Dez. 09 ist am Ende des Eintrags eine wichtige Sammlung von Links zu Ajahn Sujato ergänzt worden: Erg. I.
* Am 3. Dez. ist ein näherer Kommentar von mir zu dem mittlerweile publizierten Statement der westlichen Klöster der Linie von Ajahn Chah hinzugekommen: Erg.II.
* Am 5. Dez. habe ich einen Videovortrag von Ajahn Brahm zum Ausschluss seines Klosters eingebunden: Erg. III.
* Am 13. Dez. ist eine Beschreibung der buddhistischen Nonnen auf Taiwan ergänzt worden, die heute besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Erg. IV.

* Am 12. Jan. 10 ist ein Abschnitt zu einer Presseerklärung der traditionellen Mönche der Linie von Ajahn Chah und zu der Antwort (mit den jeweiligen Links) der “Buddhist Society of Western Australia”, der Trägerorganisation des australischen Klosters Bodhinyana, hinzugekommen: Erg. V.
* Am 17. Jan. 10 ist näher auf die Stellungnahme der westlichen Äbte der Linie von Ajahn Chah, “The Gathering of Elders” von Anfang Dez. 09, eingegangen worden, weil sie Zweierlei klar zum Ausdruck bringt: Erg. VI.

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Worauf kommt es mehr an: Meditation oder achtsame Lebensführung?

Zen-Kenner Michael Filzinger, ein Kommentator auf diesem Blog (nämlich nach dem Eintrag Konzentration und Befreiung sowie Rolle des Lehrers), hat mir zum Thema Meditation und achtsame Lebenspraxis geschrieben.

Mein Standpunkt folgt danach.

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Bhante Vimalaramsis wahre Lehre des Buddha, die „Ruhige Weisheits-Meditation“

Bhante Vimalaramsi ist ein im deutschsprachigen Raum zunehmend aktiver amerikanischer Vipassana-Lehrer, der immer wieder behauptet, er vermittle ganz getreu die Lehre des Buddha, wie sie in den Redensammlungen des Pali-Kanon erscheine.

In diesem Kontext greift er andere Vipassana-Lehrende vor allem aus der Tradition von Mahasi Sayadaw an, die sich mit ihrem Ansatz nicht bloß auf die Reden des Buddha im Pali-Kanon, sondern auch auf die spätere Kommentarliteratur stützen.

Wie steht es also um diese Treue zu den Reden des Buddha im Pali-Kanon, die Bhante Vimalaramsi so sehr für sich beansprucht?

Im Folgenden kommt eine Kommunikation darüber zwischen einem guten Freund, der anonym bleiben will, und mir.

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Was bedeuten die buddhistischen Sammlungszustände?

Der Gesprächspartner beim Blogthema unten “Sind die tiefen Konzentrationszustände Jhânas für die Befreiung notwendig?”, der anonym bleiben will, hat mir erneut geschrieben. Damit hat er den Anstoß zu einem neuen aufschlussreichen Thema gegeben.

Im Folgenden erscheint zunächst sein Text und danach meine Antwort.

Er ist wieder mit dem Abdruck seines Textes einverstanden. Auch Idakio hat mit seinem Kommentar (vgl. in jenem Blogthema) die Bedeutung von Sammlung und Vertiefung thematisiert.

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Welche Rolle hat der Lehrer für den spirituellen Fortschritt?

Vorwort:

Dieses Blogthema beginnt mit dem Kommentar einer Besucherin von “Sind die tiefen Konzentrationszustände Jhânas für die Befreiung notwendig?”. Der Eintrag zeigt eine Haltung zum Lehrer, der ich häufig begegnet bin.

Die eigene Antwort folgt im Anschluss.

Das Thema “Lehrer/Lehrerin” ist in vielen Traditionen besonders wichtig.

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Sind die tiefen Konzentrationszustände “Jhânas” für die Befreiung notwendig?

Vorwort:

Im Folgenden erscheint eine Diskussion über die Stellung der konzentrativen Vertiefungen “Jhanas” in der Lehre des historischen Buddha, wie sie mit den ältesten vollständig überlieferten Redensammlungen im Pali-Kanon des Theravâda überliefert worden ist.

Die Diskussion dreht sich um die Kernfrage, ob laut den alten Reden des Buddha die konzentrativen Vertiefungen “Jhânas” für die befreienden Einsichten notwendig sind. Der Diskussionspartner, der anonym bleiben möchte, vertritt diese Ansicht. Ich teile sie nicht.

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Des Kaisers Neue Kleider

Vorwort:

Mit diesem sehr persönlichen Beitrag wird der letzte Akt des Abschieds von meinen Eltern und einer meiner Schwestern auf den jeweiligen Begräbnissen reflektiert. Dabei ziehe ich bestimmte Schlüsse aus einem Unbehagen, das ich zu gemeinsamen Aspekten dieser öffentlichen Begräbnisse hatte. Um dieses Unbehagen zu verdeutlichen, wird ein Vergleich zu dem berühmten Märchen von Hans-Christian Andersen „Des Kaisers neue Kleider“ gemacht.

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Beitrag:

In den Jahren 2007 und 2008 verstarben meine Mutter und eine meiner drei Schwestern. Mein Vater ist im Jahr 2000 gestorben. Es waren drei große Abschiede. Der letzte Akt dieser Abschiede war jeweils ein öffentliches Begräbnis. Drei verschiedene lutherisch-christliche Pfarrer hielten die Grabreden. Auf dem Begräbnis meiner Mutter habe ich auch selbst eine Rede gehalten.

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“Finanzkrise” alias Wertekrise

Vorwort:

Nach der Betrachtung eines auffälligen Mankos in der politischen Diskussion um die Finanzkrise werden die geistigen Ursachen aus buddhistischer Perspektive reflektiert. In den Anmerkungen erscheinen weiterführende Informationen oder Links.

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Beitrag:

“Finanzkrise, Finanzkrise”, tönt es überall. Aber tiefer geblickt - auf die geistigen Ursachen - sollte es heißen “Wertekrise, Wertekrise”.

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